Jens Dietrich — 17 JAN — Aussetzen und Überschreiten

Am 17. Januar geht es weiter:

Jens DietrichAussetzten und Überschreiten

Es wird um das Verhältnis von Kritik und Praxis, von Bewertung aus der
Distanz und Partizipation als sich gegenseitig bedingende Vorgänge gehen.

Darum, dass es zur Analyse einer gesellschaftlichen Situation notwendig ist,
die Positionen und Absichten der beteiligten Akteure im sozialen Feld
nachzuvollziehen. Und dass es wiederum für diese Rekonstruktion grundlegend

ist, den eigenen Standpunkt temporär auszublenden, um dann im Moment
der Aufführung eine neue Situation zu schaffen, in der die Widersprüche
des repräsentierten Konflikts nachvollziehbar werden und eine Positionierung
des Zuschauers provozieren.
Konkret wird das International Institute of Political Murder erläutert, die
sich mit dem ruandischen Genozid, der rumänischen Revolution und dem
russischen Kunst-Religion-Konflikt beschäftigten.

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