Juliane Rebentisch — 26 APRIL — Erfahrung und Entgrenzung

Am 26. April zu Gast:

Juliane Rebentisch
Erfahrung und Entgrenzung

Entgrenzung und Erfahrung sind Begriffe, die in den letzten Jahren ins Zentrum kunsttheoretischer Debatten um das Verständnis der Gegenwartskunst gerückt sind. Nun konzentriert sich der eine der beiden Begriffe, der der Entgrenzung, eher produktionsästhetisch auf die neuartigen Formen, die die Kunst seit den sechziger Jahren annimmt, während der andere, der der Erfahrung, eher rezeptionsästhetisch die Wirkungen fokussiert, die von der Kunst ausgehen. Der Vortrag wird jedoch zeigen, wie eng beide Diskussionen miteinander verzahnt sind. Anhand von zwei besonders einflussreichen Texten – Umberto Ecos „Die Poetik des offenen Kunstwerks“ und Rüdiger Bubners „Über einige Bedingungen gegenwärtiger Ästhetik“ soll dieser Zusammenhang näher erhellt werden.

Juliane Rebentisch ist Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Ästhetik, Ethik, politische Philosophie. Veröffentlicht hat sie u.a.: Ästhetik der Installation (Suhrkamp 2003)/Aesthetics of Installation Art (Sternberg 2012); Kreation und Depression. Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus (hg. mit Ch. Menke, Kadmos 2010); Die Kunst der Freiheit. Zur Dialektik demokratischer Existenz (Suhrkamp 2012).

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