Aufruf

Es sollen künstlerische Studienprojekte gefördert werden.

Dafür stellt der HFBK ASTA 5000,-€ zur Verfügung.

Über die Qualität der Förderung
wird von den Bewerbern öffentlich selbst entschieden.

Anmeldung bis: 15.05.2014
Vorbereitung, Projektentwicklung und Coaching: bis 23.06.2014
Präsentation und Diskussion: 04./05.07.2014
Entscheidungsfindung und Preisvergabe: 06.07.2014

Wir wagen ein Experiment: Surprize überträgt allen Teilnehmenden die gemeinsame Entscheidungsfindung, damit diese transparenter, nachvollziehbarer, qualifizierter und legitimer ist. Als angestrebtes Ziel steht nicht die materielle Förderung weniger Sieger, sondern die ideelle Förderung aller Teilnehmenden im Vordergrund.

Aktuell

Das Auswahlverfahren wurde vom 04.07. bis zum 07.07.2014 durchgeführt. Die 14 Teilnehmenden haben mit Unterstützung von eingeladenen Experten die präsentierten Projekte ausgiebig, kontrovers, mit großer Intensität und Ausdauer diskutiert und in einem dreistufigen Abstimmungsverfahren mit Punkten bewertet. Wir, die AG Partake 2.0, haben den Eindruck, dass damit für alle Anwesenden ein ergiebiger Erkenntnisgewinn verbunden war und ein neuer Blick auf die eigene Arbeit ermöglicht wurde. Insgesamt wurde das von uns vorgeschlagene Verfahren erfolgreich durchgeführt. Es hat sich gezeigt, dass die zugrunde liegende Idee der Selbstauswahl mit fachlich qualifizierter Hilfe vor allem im Kontext einer Hochschule für bildende Künste sinnvoll, fruchtbar und an sich unverzichtbar ist. Wir werden im Nachgang das Konzept und seine Durchführung gründlich analysieren und die Ergebnisse in einer ausführlichen Dokumentation veröffentlichen. Diese wird auch die Eindrücke, Kritiken und Vorschläge der Teilnehmenden und Experten enthalten.

Die Vorbesprechung hat stattgefunden

am 30.06.2014
um 14 Uhr
in Raum 17
Wartenau 15
22089 Hamburg

19 der 34 Angemeldeten waren anwesend, 4 konnten aus zeitlichen Gründen nicht für das gesamte Wochenende fest zusagen, 1 konnte aufgrund von Krankheit nicht teilnehmen. Es wurden Details der Verfahrensregeln abgestimmt, sie sind weiter unten ergänzt.

Die Präsentationen und Diskussionen fanden statt

von 04. bis 06.07.2014
von 11 bis 18 Uhr
in Raum 17
Wartenau 15
22089 Hamburg

Gäste

Wir freuen uns, dass wir für die Veranstaltungstage als Experten gewinnen konnten:

Aufsicht und Auswertung der Abstimmungen:

Moderation:

Programm

Freitag

Samstag

Sonntag

Als die drei Punktesieger gingen hervor:

Das Preisgeld in Höhe von insg. 2.048,69 € wird proportional zur Punktzahl an die drei Erstplatzierten verteilt. Die Höhe des Preisgeldes ergibt sich aus dem Gesamtbudget abzüglich aller Verfahrenskosten wie Aufwandsentschädigungen, Verpflegung und Materialkosten.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind alle Studierenden der HFBK Hamburg. Voraussetzung ist die Anwesenheit beim Termin am 30.6.2014 und an den Tagen vom 04.07.-06.07.2014. Dafür können auch Credit-Points vergeben werden.

Eine Bewerbung ist mit bereits abgeschlossenen sowie mit sich noch in der Entwicklung befindlichen Kunstprojekten möglich, sofern diese diskutier- und beurteilbar sind.

Interessierte können sich bis zum 15.05.2014 anmelden, indem sie das Anmeldungsformular ausfüllen und absenden.

Aufgrund des aufwendigen Auswahlverfahrens muss die Teilnehmeranzahl auf 15 begrenzt werden. Die Reihenfolge der Anmeldungen ist entscheidend für die Teilnahmemöglichkeit. Sollten Anmeldungen zurückgezogen werden oder sich durch Abwesenheit am 30.6.2014 erledigen, wird nach Anmeldedatum nachgerückt. Gibt es mehr als 15 Bewerber wird gelost. Mit der Anmeldung werden diese Ausschreibungsbedingungen und der vorgesehene Verfahrensablauf anerkannt.

Alle Teilnehmenden erhalten nach der Schlussabstimmung eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro. Über die Verwendung des nach Abzug aller Verfahrenskosten verbleibenden Restbetrages (z.B. die Auszahlung von Preisgeldern an die drei Sieger) entscheiden alle Teilnehmenden abschließend gemeinsam. Sie befinden auch über mögliche Zweifelsfälle hinsichtlich des gesamten Auswahlverfahrens.

Mit der Anmeldung werden diese Ausschreibungsbedingungen und der vorgesehene Verfahrensablauf anerkannt.

Die zur Anmeldung erforderlichen Angaben sind:

Spätestens zum 30.6.2014 müssen nachgereicht werden:

  1. 1. Mindestens drei Kriterien, die zur Beurteilung des Projekts für wichtig erachtet werden
  2. 2. Kurzer Text/Titel und/oder Bild (DIN A4), das zur Identifikation und besseren Kommunizierbarkeit des Projektes ausgehängt wird

Beim Termin am Montag, den 30.06.2014 um 14h im Raum 213 wird über die Organisation der Präsentationstermine entschieden (Örtlichkeit, technische Hilfsmittel, Präsentationsform und andere Besonderheiten). Zu diesem Termin bitte auch die noch fehlenden o.g. Unterlagen mitbringen. Unentschuldigte Abwesenheit führt zum Ausschluss.

Ablauf

Vorbereitung, Projektentwicklung und Coaching

Im Rahmen des angekündigten wöchentlichen Theorieseminars mit Prof. Michael Lingner können Projektideen im Vorfeld besprochen und entwickelt sowie die Präsentation vorbereitet werden. Dazu sind auch Einzelgespräche vereinbar. Des weiteren besteht hier Gelegenheit, sich über die Modalitäten des Verfahrens näher zu informieren.

Die Treffen finden statt immer Montags ab 14 Uhr in Raum 213 (siehe Vorlesungsverzeichnis).

Präsentation und Diskussion

Die Präsentationen und das Beurteilungsverfahren finden statt vom 04.07. bis 06.07.2014.

Alle Präsentationsformen sollen möglich sein. Dabei kommt es auf eine instruktive und adäquate Vermittlung des Projektvorschlages an, welche als Grundlage für dessen qualifizierte Diskutier- und Beurteilbarkeit geeignet ist. Dabei sollte besonders auch die Bedeutung von Verbalisierungen nicht vernachlässigt werden. Bei der Präsentation ist bei eigener Anwesenheit auch die Vertretung durch eine Vertrauensperson möglich.

Das Auswahlverfahren wird von den Teilnehmenden und Experten durchgeführt. Als Experten werden die sechs Mitglieder der HfbK-Jury und ggf. weitere Professoren sowie zusätzliche externe Experten angefragt.

Je Präsentation stehen dem Bewerbenden ca. 10-15 Minuten zur Verfügung. Für Statements und Argumentationen haben drei jeweils neu ausgeloste Experten in ihren vorgesehenen Rollen "Pro", "Contra" und "Sachverständiger" jeweils ca. 5 min. Zeit.

Für anschließende Publikumsfragen sind ca. 10 Minuten und für das Schlusswort des Bewerbers max. 5 Minuten eingeplant.

Die vorgesehene Gesamtdauer beträgt ca. 40 Minuten, die Präsentationen werden im 60-Minuten-Takt durchgeführt.

Bewertungsverfahren

1. Alle Teilnehmer und Experten bewerten geheim die vorab präsentierte Arbeit mit Punkten von 1 bis 10, wobei jede Zahl unter allen Präsentationen höchstens zwei Mal vergeben werden darf.

2. Nach jedem Block von drei Präsentationen werden für diese wiederum Punkte von 1 bis 3 geheim vergeben und dem bisherigen Punktestand hinzugefügt, wobei jede Bewertungsziffer nur einmal verwendet werden darf.

3. Nachdem alle Präsentationen stattgefunden haben, werden die Experten aufgefordert, zu jeweils einem der Projekte „Pro“ und „Contra“ Stellung zu nehmen. Danach hat jeder Teilnehmende Gelegenheit zu einem max. 5 Minuten dauernden Schlusswort. Anschließend werden geheim auf alle Arbeiten zum letzten Mal Punkte verteilt: -10, 10, 20, 30.

4. Die drei Arbeiten mit der höchsten Gesamtpunktzahl gelten als Sieger.

Alle Teilnehmer und die Experten haben ein Stimmrecht. Bei dem gesamten Auswahlverfahrens gibt es einen Moderator, der ein Frage-, aber kein Stimmrecht hat. Für diese Funktion ist Prof. Michael Lingner als Mentor dieses Experiments vorgesehen.

Eine kontinuierliche Teilnahme der Bewerber an allen Präsentationen und Abstimmungen ist Voraussetzung für die Durchführbarkeit des Verfahrens. Bei Nichtteilnahme von Bewerbern an mehr als drei Präsentationen und Abstimmungen verfällt generell das eigene Stimmrecht und entfällt die Auszahlung der Aufwandsentschädigung.

(Ergänzt am 30.06.2014) Eine bevollmächtigte Vertretung kann eingesetzt werden, sofern diese kein anderes Projekt vertritt.

Die Aufsicht und Auswertung des Verfahrens soll von einer neutralen, externen, vertrauenswürdigen und kunstinteressierten Person überwacht werden. Dafür konnte Tim Kistenmacher (ehemaliger Geschäftsführer der Hamburg Kunsthalle sowie u.a. Berater im Gängeviertel) gewonnen werden.

Geldpreise

(Ergänzt am 30.06.2014)

Nach den Verfahrenskosten bleiben ca. 2.000 € als Geldpreis für die drei Siegerprojekte. Das Geld wird proportional zur erreichten Punktzahl unter den Siegern aufgeteilt.

Anmeldung

Der Anmeldezeitraum ist am 15.05.2014 um 23.59 Uhr abgelaufen. Es sind 34 Anmeldungen eingegangen.

Bet and Win

Um zusätzlich profitieren zu können und für (noch) mehr Spaß, Spannung und Surprise gibt es ein Wettsystem, bei dem man Geld gewinnen kann.

Die genauen Wett- und Ausschüttungsmodalitäten wurden am 30.6.2014 von den Veranstaltern vorgeschlagen und von den Teilnehmern beschlossen:

Alle Teilnehmer und Experten bekommen 10€ als Wettgutschein.

Bewerber, die vor der Teilnahme beim Losverfahren um die 15 freien Plätze ausgeschieden sind, bekommen ebenfalls 10€ als Wettgutschein geschenkt.

Alle Teilnehmer, die Experten und auch die Zuschauer können zusätzlich beliebig Geld wetten. Die Einsätze müssen in 5-€-Schritten erfolgen.

Gewettet wird am Ende jeden Präsentationstages.

Die Wette geschieht durch Einzahlung gegen Quittung, die den Einsatz, den Tip und das Datum belegt.

Alle Einsätze landen im Pott. Der Pott wird nach festen Verhältnissen auf die drei Siegerprojekte aufgeteilt (50, 30, 20). Sieger sind die drei Projekte mit der höchsten Punktzahl. Bei Gleichstand auf dem dritten Platz kann es auch mehr Sieger geben.

Die wettenden Spieler bekommen am Ende ihre Auszahlung abhängig davon, ob sie auf eines der Siegerprojekte getippt haben, wie weit vorne es liegt und an welchem der drei Tage sie ihren Einsatz gemacht haben (je früher desto mehr). Einsätze vom 1. Tag multiplizieren den Anspruch auf seinen Anteil am jeweiligen Sieger-Pot mit 3x, vom 2. Tag mit 2x, vom 3. Tag mit 1x.

Bei der Auszahlung wird auf 0,50€ gerundet.

Die Berechnung der Auszahlungen erfolgt zur Zeitersparnis mit einer speziell angefertigten Software.

Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.

Vereinfachtes Beispiel:
Es gibt drei Siegerprojekte - Projekt 1, Projekt 2, Projekt 3.
Es gibt drei Spieler - Spieler A, Spieler B, Spieler C.
Spieler A setzt am 1. Tag 10 € auf Projekt 3.
Spieler B setzt am 1. Tag 5 € auf Projekt 1 und am 2. Tag 5 € auf Projekt 2.
Spieler C setzt am 3. Tag 10 € auf Projekt 1.
Der Pott besteht aus 30 €.
Projekt 1 werden 50% zugerechnet (15 €).
Projekt 2 werden 30% zugerechnet (9 €).
Projekt 3 werden 20% zugerechnet (6 €).
Spieler A hat als einziger auf Projekt 3 gesetzt und bekommt 6 € ausgezahlt.
Spieler B hat als einziger auf Projekt 2 gesetzt und bekommt 9 € ausgezahlt.
Der Anteil von Spieler C an Projekt 1 ist 10 € x 1 (3. Tag) = 10.
Der Anteil von Spieler B an Projekt 1 ist 5 € x 3 (1. Tag) = 15.
Spieler C bekommt 10/25 (40%) von 15 €, also 6 € ausgezahlt.
Spieler B bekommt 15/25 (60%) von 15 €, also 9 € ausgezahlt.
Spieler A bekommt insg. 6 €.
Spieler B bekommt insg. 18 €.
Spieler C bekommt insg. 6 €.

Impressum

AG Partake 2.0:
Lukas Bleuel, Valentin Gagarin, Xin Guan, Stefan Holzmann, Ray Juster, Takeo Markquardt

Mentoring:
Prof. Michael Lingner

Kontakt:
surprize@hfbk.de
HFBK Hamburg
Lerchenfeld 2
22081 Hamburg

Aktualisiert: 15.07.2014